Nasslackierung hat eine uralte Vergangenheit. Nasslackierung ist der Vorgang, bei dem ein flüssiger Lack manuell oder robotergesteuert auf Ihr Produkt aufgetragen wird.
Was passiert beim Nasslackieren?
Nasslackierung ist der Vorgang, bei dem ein flüssiger Lack manuell oder robotergesteuert auf Ihr Produkt aufgetragen wird. Wird der Lack aufgesprüht, wird er mit Hilfe von Luft aufgesprüht. Dies kann unter niedrigem Druck sein, aber auch unter hohem Druck, abhängig von der Art der Farbe, den zu sprühenden Teilen und der verfügbaren Ausrüstung. Eine nasse Farbe kann lösungsmittelbasiert oder wasserbasiert sein. Bei letzteren werden keine organischen Lösungsmittel mehr verwendet, sondern Wasser ist der Träger des Produkts. Nach dem Auftragen eines Lacksystems muss das Produkt das Lösungsmittel entfernen (verdampfen) und aushärten. Letzterer wird normalerweise in einem Ofen gezwungen, die Vorlaufzeit zu beschleunigen. Die verbleibenden festen Bestandteile bilden dann die endgültige Lackschicht, die Schutz und Verschönerung bietet.
Unterschiedliche Methoden
Abhängig vom Untergrund und den gestellten Anforderungen können viele Arten von Nassfarben aufgetragen werden. Anders als bei Pulverlacken sind bei Nasslacken mehrere Aushärtungsmethoden denkbar. Häufig verwendete Nassfarben sind:
Lufttrocknende Lacke: Lacke, die ohne Zusatz einer Härterkomponente durch Sauerstoffaufnahme trocknen (Lufttrocknen).
Mehrkomponentenlacke: Lacke, deren Grundbestandteil nicht von selbst aushärtet, sondern bei denen unter dem Einfluss eines Härters eine chemische Reaktion ausgelöst wird, die eine Aushärtung des Lackes bewirkt.
Muffellacke: Lacke, die unter dem Einfluss einer relativ hohen Temperatur (ab 130 Grad) aushärten.
Mehr Komponentenfarben
Weitere Komponentenlacke gibt es in verschiedenen Ausführungen. Beim Nasslackieren werden häufig folgende Mehrkomponentenlacke (in allen Variationen) eingesetzt:
2-K-Epoxidharz: Grundierungen und Zwischenbeschichtung
2-K Polyurethan: Zwischenschicht oder Endschicht